|
|
Ihr findet diese Webseite unter Inspirationen verlinkt.
Ihr könnt auch über die bunten Buttons links im grauen Feld navigieren.
Falls ihr Gedichte liebt, dann vielleicht auch Poesie

Hörprobe zum Einfühlen...
"KOMM , KOMM, KOMM"
Mein persönlicher Mechanismus zu Rumi
Der Universale Vereinigungsaufruf
Rumi ist heute als "Mevlana" in der Türkei inkarniert.
Sie ist die Feder des Goldenen Zeitalters
MEVLANA und das BUCH DER KENNTNISSE
Das Universale Grundgesetz - Das Omega Buch:
Auszug aus Faszikel 26, S. 268 - emfpangen im Zweiten Monat 1988
1988 Zweiter Monat
Faszikel 28
MITTEILUNG FÜR DIE GESELLSCHAFTSBEWUSSTHEIT
Unsere Freunde,
Hochmütigkeiten und Passionen sind Schlösser, die Eure
Geistbewusstheiten verschließen und Euch die Fortgeschrittenen
Wege nicht öffnen lassen. Eure Heiligen Bücher, die Euch bis
heute aus den Himmeln zugerufen haben, sind der Beweis der Heutigen
Tage und wurden zu Eurer Läuterung niedergesandt. Ein jedes
Himmlische Buch ist der Vorbote für das nächste. Wie ja auch
zum Beispiel im Evangelium die Freudenbotschaft der Ankunft
unseres Lichtfreundes, dem Vorboten des Islams, verkündet wurde.
Auch im Koran, dem Buch des Islams, wurde das Kommen der heutigen Tage
mitgeteilt. Die Gemeinschaftliche Kenntnis der ganzen Heiligen
Bücher wurde in der Auferstehung und in der Bewußtheit vom
Einzigen Gott zusammengefasst. Im Buch des Islams wurde gesagt, "Es
wird so ein Tag kommen, an dem alle Islam sein werden." Hier
möchten wir eine Interpretation erläutern, die falsch
verstanden wurde.
-----------------
Das
Christentum,die Islamische Religion sind eine Religion, eine Doktrin.
Und diejenigen, die sich diese Religionen zu eigen machen, werden
Christen und Muslims genannt. Die Bezeichnung ISLAM wurde für den
Wahren Menschen verwendet. Der Koran, das Buch des Islams, ist das Buch
der Menschheit. Im Grunde genommen hat es nichts mit Religion zu tun.
Als man sich den Koran als das Letzte Heilige Buch zu eigen macht hat,
ahnte die Menschheit in jenem Zeitabschnitt noch nicht, daß das
ein Buch ist, das die Welt des Islam und diejenigen, die sich diese
Anschauung als eine Religion zu eigen machen, mit seiner Frequenz, die
ein ausbildendes und aufbauendes charakteristisches Merkmal besitzt,
die Wahren Menschen aufdecken würde. Wenn gesagt wird; eines Tages
wird die ganze Welt Islam sein, heißt das nicht, daß alle
die Muslimische Religion akzeptieren werden. Eure Propheten, welche die
Göttlichen Gesandten der Göttlichen Instanzen sind, sind je
ein Erleuchtungsbeauftragter. Die Bücher, die sie geschrieben
haben, gehören nicht ihnen. Diese Bücher sind Gesetze Gottes,
die man Euch aus einer sehr Erhabenen Sphäre des Empyreums
zukommen ließ. In den Universalen Dimensionen ist die
Entsprechung für Islam WAHRER MENSCH. Jetzt haben wir die
Wahrheiten nunmehr Eurem ganzen Planeten erschlossen. Und nach und nach
werden sie auch zum Unbekannten hin erschließen.
Nunmehr
führen wir alle unter dem Dach der Menschheit mit Liebe,
Brüderlichkeit, Toleranz und Gottesbewußtheit zusammen. Das
eben ist die WAHRHEIT und die AUFERWECKUNG, von denen im Buch des
Islams die Rede ist.
-----------------
|
...mehr Infos auch auf meiner Webseite Wahrheit
|
Alle Religionen unter einem Dach:
|

Es ist die Liebe der Sehnsucht, des Zustandes des alastu-bi-rabbikum (d.h. "Bin Ich
nicht euer Herr?", womit Allah taala die gesamte Menschheit anspricht, als die Seelen
vor Allah versammelt waren und alle antworteten mit bala - Ja!" (Quran: al-Araf,
172): der Zustand von Männern und Frauen, denen im Inneren permanent bewußt ist, woher
sie kommen - von ihrem Herren - und ein dauerndes Verlangen haben, in ihre Heimat
zurückzukehren.
"Hör auf das (abgeschnittene) Schilfrohr," sagt Rumi zu Beginn
seines großen Gedichtes - des Mathnawi - "denn es erzählt seine eigene Geschichte,
es beklagt seine Getrenntheit." Hier bedeutet das Schilfrohr die Rohrflöte, die den
Gesang des Schilfes, von dem sie stammt, weitergibt; aber es ist auch Rumis Gleichnis der
Menschen: ihrer physische Form, solange sie auf der Erde sind, entspricht der des
Schilfes, und die, die sich ihrer eigenen göttlichen Quelle gegenwärtig sind, sind jene,
die die Musik machen. Ihre Musik ist ihre Erinnerung, ihr Dhikr, aber es sind auch ihr
Leben und ihre Handlungen, die sie mit ihrem Bewußtsein von der Göttlichkeit in Einklang
bringen wollen.
|
Rumi als Konsumgut
Rumi wurde von den verschiedensten spirituellen Gruppen des Westen genommen und zu einem
Symbol falscher konsumorientierter, d.h. privater Religiosität, gewendet. Die drehenden
Mevlevis, die eigentlich die Nähe Allah durch die zentrifugale Kraft des drehenden Tanzes
suchen, der durch die Flöte und den Dhikr begleitet wird, wurden zu einem Clip des
Euro-News-Kabalkanals degradiert. Sie werden zu Propagandazwecken in den staatlichen
türkischen Tourismusbroschüren benutzt, sie wurden zu wenig mehr als professionellen
Tanzzwecken benutzt, um auf den Bühnen der Welt die gelangweilte Intelligenz zu
unterhalten.
Es ist ironisch, daß die Neue-Welt-Ordnung die sufischen Orden Rumis zu ihren Freunden
erklärt. Die sufischen Gemeinschaften (Tariqats) sind in Wirklichkeit die einzigen
nicht-integrierbaren Lebensformen, die die Neue-Welt-Ordnung herausfordern können.
In den dunkelsten Tagen des Kommunismus beklagten sich die russischen Behörden, daß die
sufischen Gemeinschaften die einzigen waren, die nicht in die Staatsstrukturen
integrierbar - und somit kontrollierbar - waren.

Die sogenannten Derwische in den Theatern
von New-York, Paris und London standen traditionell immer unter der Führung eines
Sufi-Schaikhs und diese Sufi-Schaikhs waren per Definiton Schaikhs des äußeren und des
inneren Wissens. Es gibt erst seit einigen Jahrzehnten den Versuch der Orientalisten und
anderer, eine Mystik zu schaffen, getrennt vom islamischen Recht, mit der Aussage, die
Haqiqat könne ohne die Schariat existieren.
Der "Dscham" - die Einheit mit Allah in der Sprache der Sufis macht nur Sinn mit
der Akzeptanz und der Fähigkeit des Umganges (im Sinne von Handlungen) mit dem
"Farq" - die Trennung der Menschen in der erscheinenden Vielfalt der Schöpfung.
|
Schariat und Haqiqat
Dschalaluddin Rumi wurde in Balkh, im heutigen Afghanistan, im Jahre 1207 - an der Grenze
zu den modernen Staaten Usbekistan und Tadschiskistan im Norden und Turkmenistan im Westen
- geboren. Wie sein Vater Bahauddin Walid war er ein gelehrter Professor in einer
angesehen Madrassa, die selbst Teil eines größeren Moscheenkomplexes war. Er war
gebildet im Arabischen, gut im Halten der Khutba (Freitagspredigten), er lehrte Quran und
Quran-Kommentar und war bekannt für sein Aufrechterhalten der Regeln der Schariat. Er war
- kurz gefaßt- jemand, der in unserer Zeit, wenn nicht gar als Fundamentalist, so doch
als sehr strenger und geradliniger Muslim angesehen würde.
Es ist schwerlich hilfreich, Maulana Rumi als einen Mystiker zu bezeichnen, da seine
Lehren einen Körper des Wissens über die menschlichen Zustände formen, die trotz ihrer
poetischen Form sowohl systematisch als auch wissenschaftlich sind.
Wie kommt es dann, daß er zu diesem leerem Symbol wurde? Es ist derselbe Prozeß, durch
welchen Wagners Musik in ein Konsumprodukt verwandelt wurde und seine Lehre - die für
Wagner das wichtigste war - unterdrückt wurde.
Für Rumi gab es nur ein Ziel; die Anbetung Allahs. Er hatte als Lehrer auch andere Ziele,
aber diese waren mit dem höherrangigen verbunden - als Lehrer war er damit beschäftigt,
Männer und Frauen mit verschiedenem Wissen zu erziehen. Es gibt so viele Wege zu Allah,
wie es Männer und Frauen gibt, und zu jedem muß in der Sprache gesprochen werden, die
er/sie versteht. Rumi schmiedete seine Verse vorsichtig, so daß er jedes erreichbare
menschliche Geschöpf ansprechen konnte. Aber sein Ziel war es immer, die Zuhörer - wie
einfach sie auch sein mögen - zu einem höheren Verstehen zu bringen.
An keiner Stelle seiner Dichtung wird die Schariat in Frage gestellt; im Gegenteil wird
von hunderten seiner Gedichte deutlich, daß spirituelles Wissen unmöglich ist, ohne die
Fundierung in der Schariat. Die Schariat sichert die grundlegende Reinigung von Mann, Frau
und der Gesellschaft, ohne die jeglicher spiritueller Fortschritt nicht erreichbar ist.
Imam Ghazzali, der Lehrer für Islamische Wissenschaften an der Universität von Baghdad
war, legte seinen Posten und seine soziale Postition ab und wurde ein Derwisch. Obwohl er
ein Sufi wurde, wies er niemals die Schariat zurück; mehr noch: Er wurde zu einem noch
leidenschaftlicheren Verteidiger des Rechtes und war in der Lage, das enorme innere Wissen
des Derwisch-Seins aufzunehmen, indem er dieses neue Wissen in Bezug und Verbindung setzte
zu dem großen Meer des äußeren Wissens, in welchem er gelehrt war. Rumi war bekannt
dafür, daß er in der Lage war, Rechtsurteile abzugeben, während er sich im drehenden
Tanz befand - dies ist kein Zeichen, daß das der normale Ort für Rechtsurteile ist, aber
eine Hinweis für den Grad an Nüchternheit, den er mit der Trunkenheit des Tanzes
kombinieren konnte.
Als der Qadi Ibn Ruschd - Autor des Bidajat
al-Mujtahid, einer Zusammenfassung der Wissenschaften der Schariat - Ibn al-Arabi traf,
erkannte der erste die größere Weite seines Zeitgenossen an. Es ist wichtig zu erkennen,
daß beide Männer nüchterne und respektierte Mitglieder der höheren Gesellschaft
Cordobas waren. Wir dürfen nicht den ignoranten und unverantwortlichen Fehler der
modernen Gesellschaft wiederholen, indem wir einzelne Teile des Daseins oder Wissens der
Menschen (z.B. der Tanz Rumis) über andere herausheben, ohne den sozialen Kontext, aus
dem diese Charakteristika stammen, zu erkennen. Rumi würde die Männer, die seinen Tanz
auf der New Yorker Bühne aufführen, sicherlich kaum wiedererkennen. Man kann keine Teile
- wie Schlagworte - aus dem Mathnawi nehmen, da Rumi eine Lehrmethode hatte, die ein
einheitliches Ganzes bildeten. Das Mathnawi ist ein Gewebe, ein Teppich; häufig beginnen
eins, zwei oder drei Geschichten und nur mit der vierten Geschichten wir die erste
abgeschlossen. Das Mathnawi ist dem Quran nicht unähnlich in Bezug auf die inander
verwobene Einheit. Rumis Vater - möglicherweise bewußt der Bedrohung durch eine
mongolische Invasion, die bald Balkh zerstören würde - wanderte mit seiner Familie
zuerst nach Chorassan in Ostpersien, dann Syrien und schließlich nach Mittelanatolien -
dem alten Rum - in den frühen zwanziger Jahren aus. Die Familie siedelte sich am Anfang
in Laranda (dem heutigen Karaman) an, zog dann aber nach Konya um. Dieses war die
Hauptstadt des Seldschuken Sultanats, wo sein Vater eingeladen wurde, in einer der vielen
Madrassas zu unterrichten.
Schamsuddin Täbrisi
Es war im Jahre 1244 als Rumi Schamsuddin Täbrisi begegnete.
Als Ergebnis dieses Treffens
wurde sein äußeres Wissens des Fiqh, Tafsir und Aqida, mit dem er sich hauptsächlich
beschäftigte, ungewandelt in ein Feuer des spirituellen Wissens, und er begann eine
große Anzahl persischer Gedichte zu schreiben. Als Resultat dieser Treffen brach er alle
gewohnten sozialen Kontakte ab und vernachlässigte seine Studenten für eine Dauer von
zwei Jahren. Schamsuddin wurde zum Schluß von aufgebrachten Studenten und der
Stadtbevölkerung gezwungen zu fliehen. Rumi schaffte es, ihn für eine Weile
zurückzubringen und verheiratet ihn mit einem Mitglied seines Haushaltes, wiederum
verschwand Schamsuddin und wurde getötet. Was auf jeden Fall klar wird aus Rumis
vorübergehender inneren Turbulenzen ist der Fakt, daß er ohne die Grundlage der Schariat
und der Wissenschaften von der Schariat nicht in der Lage gewesen wäre, die intensive
innere Erfahrung zu verstehen und zu überstehen.
Das er aus diesem Rausch einen Sinn finden konnte, belegen die Gedichte, die er trotz
seiner Trunkenheit in feinster persischer Metrik schreiben konnte. In den wildesten
Gleichnissen der allesverzehrenden Liebe ist die Wissenschaft der Schariat in seinen
Gedichten immer gegenwärtig als die Markierungen des Festlandes, welches er zeitweise
verlassen hatte. Sein Mathnawi ist voll von Ayats des Qurans, Hadithen des Propheten,
Friede sei mit ihm, und reich am Wissen der Sira und des Lebens der Gefährten.
Rumi, Stadtgeschichte und die Osmanen
Rumis Biograph - Faridun Sipahsalar - sagt, daß Rumi nach seinem anfänglichen Rückzug
aus der Gesellschaft wieder zurückkehrte und seine hohe Stellung in der Konyaer
Geselschaft wieder aufnahm. Er widmete viel Zeit dem Fasten und dem Gebet, trotz seiner
dauernden Schaffung von berauschten Gesängen und Tänzen. Die Armen, die Reichen, die
Händler und die politisch Mächtigen zollten ihm großen Respekt in Erkenntnis seiner
Weisheit. Er war nicht - und das ist klar - ein armer Derwisch im Sinne der modernen
Medien, aber er war ein Mann von Allah, voll engagiert in allen Aspekten des Lebens. Er
gründete Schulen und war konstant zur Verfügung derer, die Rat oder materielle Hilfe
suchten; er wurde zum angesehensten Bürger der Stadt.
Muinuddin Parwana, der machtvolle Minister, besuchte ihn zu verschiedensten Gelegenheiten;
es wird überliefert, daß Rumi ihm gesagt hätte, als dieser um Rat fragte: "Ich
hörte, daß du den Quran auswendig lernst und daß du Hadithe des Propheten von Schaikh
Sadruddin nimmst (ein Student Ibn al-Arabis, der auch in Konya lebte)?". Nachdem
Parwana dies bejahte, sagte Maulana Rumi: "Wenn das Wort Allahs und die Aussagen des
Propheten keinen Eindruck auf dich machen, was soll Ich dann sagen."
Seine Tariqat war eine kultivierte und untrennbar verbunden mit dem städtischen Leben.
Die Gemeinschaft und ihre Lehren wurden schnell zu einem Modell, welches von den Osmanen
in ihren höchsten künstlerischen, sozialen und politischen Kreisen angenommen wurde. Es
war ein Modell vom Sultan bis zum einfachen Bürger, ein Brennpunkt für Musiker, Dichter,
Tänzer und Kalligraphen, vereinigt in ihrer Anbetung Allahs und der Liebe zum Gesandten,
Friede sei mit ihm, durch die Lehre von Rumi. Die Dynamik und Kraft der Osmanen kam aus
dieser Tariqat. Obwohl die hochrangigen Männer oft von den Angelegenheiten der Welt zu
belastet waren, um sich vollständig der Lehre Rumis zu widmen, fanden sie Inspiration und
Erfrischung in der Gegenwart der drehenden Derwische.
Die authentische Lehre Rumis heute
Das wirkliche - übermittelt durch Rumi - lebt, trotz aller medialen Verdrehung, weiter.
Weil er ein Schaikh war und weil er Schüler hatte und weil die große Mehrheit dieser
Schüler Adab - eine spirituelle Höflichkeit - hatten, hat der wahre und reine Strom der
Übermittlung ungeachtet aller Abirrungen überlebt. Der Meister des spirituellen Tanzes
dieser Wissenschaft lebt und lehrt mit seinen Derwischen in Südafrika; sein spirituller
Meister und Schaikh lebt in Schottland. Der Schaikh ist ein furchtloser Vereidiger der
Schariat; das Tanzen Rumis ist ein Mittel - ein Mittel, um die Menschen in den höheren
Aspekte des Din zu unterrichten, und der Din ist ein Mittel des Wissens und der Anbetung
von Allah.
Quelle: Islamische Zeitung
|