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Regenwald-
kräuter


   Die Wirkweisen der Regenwaldkräuter

John Easterling

Persönliche Anmerkung vom 25. Februar 2009:
Ich stehe aus persönlichen Gründen nicht mehr als Vermittler von Amazon Herb Produkten zur Verfügung.
Daher habe ich auch die Seiten mit den Produkten gelöscht.
Leider sind seit dem 1. Januar 2009 auch viele sehr effektive Produkte nicht mehr zu erhalten.
Nach wie vor bin ich von diesen wertvollen Produkten mehr als überzeugt.
Die unten beschriebenen Kräuter waren und sind Inhaltsstoffe von diesen Regenwaldkräutern.


Es gibt für mich leider keine andere Möglichkeit über die Effizienz der Regenwaldkräuter zu berichten, als auf diese Art und Weise. Unser Networkmarketing kann es sich leider nicht erlauben, den Fans von
Amazon Herb eine offizielle eigene Webseite zu gestatten. So laufen die Produkte generell unter dem Aspekt Wellness.  Hier seht ihr den Firmengründer John Easterling mit seinen Regenwaldschätzen in der Hand.

Dies hat den tatsächlichen Hintergrund, dass immer noch eine gigantische Lobby der Pharmaindustrie eine Position innehält, die es ermöglicht, dass alle wirklich guten und effektiven Gaben der Natur aus der Liste der abzugebenden Medikamente gestrichen werden, weil sie angeblich "gefährlich" sind.

Ja, das stimmt in der Tat. Sie sind gefährlich. Ihre offizielle Handhabung würde die Pharmaindustrie in den Ruin treiben, denn diese Kräuter unterstützen die Selbstheilungskräfte des Menschen. Und solch ein gesunder Mensch ist leider kein potentieller Kunde mehr, von Medikamenten mit Nebenwirkungen, die immer mehr Krankheitsbilder im Körper erzeugen, als das sie in der Lage wären, den Körper zu heilen.

Sicher gibt es auch bei den Regenwaldkräutern Nebenwirkungen. Diese sind aber alle ausnahmlos in die Kategorie Erstverschlimmerung einzustufen. Das bedeuted, wenn der Körper in Kontakt mit einem Mittel kommt, welches tatsächlich die Blockaden, den Ballast an der Wurzel packt, dann ist das i.d.R. erst  mal ein Entrümperlungsprozess im System Mensch. So ähnlich, wie wenn man einen Haushalt von altem Gerümpel entsorgt. Dies geht auch eher effektiv und konsequent von der Hand. Generalsanierung durch Kräuter!

Nun möchte ich an dieser Stelle natürlich auch bemerken, dass natürlich auch direkt vor unserer Haustüre, oft sogar in unserem Garten,  dem Unwissenden "Unkraut" wächst, welches ihm eigentlich dienen könnte.
Ein herzkranker Nachbar hat z.B. intuitiv eine Weissdornhecke gepflanzt, welch ihm alles schenken würde, das ganze Jahr über in hömophatischer Dosis, um sein Herz zu stärken. Nur, er weiss nichts darüber, weil er sich nie dafür interessiert hat. Ich habe ihm neulich seinen Schatz im Garten gedeutet, damit er sein Füllhorn auch sieht, indem er lebt.
Ich setze mich aus dem Grunde für die Regenwaldkräuter ein, weil es ein Win-Win Geschäft für das ganze System der Erde darstellt. Denn der Regenwald ist unsere Lunge, also in erster Priorität schützenswert.

So schaue ich auf das, was verbindet, und nicht auf das, was trennt. Sicher kann man an allem ein Haar in der Suppe finden. Aber wenn wir alle nach dem Haar in der Suppe suchen, anstatt die Suppe zu geniessen, machen wir uns das Leben selber schwer. Also, die gute Absicht zählt!

Diese Handhabung der Roten Liste hat auch Rainer Strebel, ein absolut vernetzt therapierender Naturheilpraktier aus Schorndorf, bedauert, bei dem ich ja eine Ausbildung www.individuelle-therapie.de gemacht hat. Jedes Jahr  muss er seine besten ausgetesteten Mittel verabschieden. Sie dürfen nicht mehr verabreicht werden. Schade eigentlich, wäre ja auch zu schön, wenn der Mensch ohne OP gesund wird!

Nicht umsonst ist die breite Masse langsam am Aufwachen, dass unsere Gesundheitswesen eigentlich gar nicht am Menschen interessiert ist, sondern den Mensch auf die Symptome behandelt, die sie im Körper als Ersatzteillager gesehen, austauschen oder wegoperieren, weil ihnen die tatsächlichen ganzheitlichen Zusammenhänge über die untrennbare Einheit von Seele-Körper und Geist in ihrem Medizinstudium nicht vermittelt werden. Ich möchte hier niemandem Schuld zuweisen. Es wird so oder so nun das Zeitalter der Aufkärung sich duchsetzen, so dass sich auch solche alten Medizin - Paradigmen nicht mehr so hörig übernommen werden. Immer mehr Menschen fangen an, selbst Verantwortung für ihren Körper zu übernehmen und informieren sich über alternative Heilmethoden. Leider wird das was wirklich hilft, von den Krankenkassen noch nicht übernommen und so muss der aufgeklärte Mensch hier eigene Wege gehen.
Die Schulmedizin ist momentan nicht mehr wegzudenken, wenn es um Operationen geht, die nach einem Unfall den Körper wieder instant setzen. Aber selbst das wird bald der Vergangenheit angehören, wenn wir in unsere nahe Zukunft sehen.

Im Mayakalender vom 21.12.2012 können wir es jetzt schon ablesen.
Der Körper entfaltet bis dahin seine ganzen Selbstheilungskräfte.

Und so kann ich hier nur indirekt auf die fantastische Apotheke Gottes hinweisen, indem ich euch mit den einzelnen Inhaltsstoffe der Regenwaldkräuter vertraut mache.

Ich danke Konstantin Kirsch  von Herzen, dass er mir diese Datei einst ausgehändigt hat, so dass ich dieses Wissen nun mit euch allen teilen kann.


 Die Pflanzen Südamerikas
Eine Übersicht über die traditionelle und wissenschaftliche Nutzung und Anwendung von
  • Chanca Piedra
  • Chuchuhuasi
  • Jatoba
  • Kiwicha
  • Lapacho
  • Maca 
  • Muira Puama
  • Sangre de drago
  • Suma
  • Una de Gato
  • Chanca Piedra
Phyllanthus Niruri (in Indien: Phyllanthus amarus [3])

Gebräuchliche Namen:
Quebra Pedra, engl.: Stone Breaker oder Shatter Stone („Steinzertrümmerer“), Feuilles La Fievre
(„Fieberblatt“), Budhatri (Indien)

Genutzte Teile der Pflanze:
Blatt, ganze Pflanze

Inhaltsstoffe:
Lignane (darunter Phyllanthin und Hypophyllantin), Flavonoide und Alkaloide

Beschreibung und Vorkommen:
Chanca piedra ist eine kleine, 30 bis 60 cm große Pflanze, die sehr häufig und weitverbreitet im
Regenwald des Amazonas-Beckens anzutreffen ist. Sie kommt auch in anderen tropischen Gebieten
vor – z.B. im südlichen und mittleren Indien und in China. Die Pflanze hat ovale Blätter und kleine,
gelbgrüne Blüten. Chanca piedra ist ein gutes Beispiel für Morphologie, von der gesprochen wird,
wenn die Form einer Pflanze auf den Effekt hinweist, den sie auf den Körper hat. Chanca piedra trägt steinähnliche Beeren unter ihren Blättern und ist speziell angezeigt für die Ausscheidung von Gallen- und Nierensteinen.

Anwendung:
Aus dem Spanischen übersetzt bedeutet der Name Chanca piedra soviel wie „Steinzertrümmerer“.
Seit Generationen wird es durch die indigenen Völker des Amazonas als ein effektives Heilmittel für
die Ausscheidung von Gallensteinen, Nierensteinen und bei anderen Nierenproblemen angewandt.

Weitere traditionelle Anwendungen bei:
schlechtem Appetit, Verdauungsstörungen,
Darmentzündungenen, Prostataproblemen, Scheidenentzündungen, Leberproblemen, schmerzenden Gelenken, Blasenentzündungen, Bindehautentzündungen, Diabetes, Ruhr, Darmparasiten, virale Infektionen wie Grippe, Fieber, Hepatitis und Lungeninfektionen, Tumore.

Chanca Piedra gilt als schmerzstillend, krampflösend, antibakteriell, antiviral, harntreibend, Blähungen beseitigend, verdauungsfördernd, wurmtötend, abführend, blutzuckersenkend und fiebersenkend.
In Indien, wo es Budhatri genannt wird, ist Chanca piedra ein oft benutztes Hausheilmittel für
Asthma, Bronchitits, Husten, extremen Durst, Tuberkolose und Gelbsucht.
Chanca Piedra ist dort ein
traditionelles ayurvedisches Mittel zur Behandlung von Leber-, Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie bei Hepatitis B.

Chanca piedra war und ist Gegenstand vieler Forschungen. Die traditionelle Anwendung von Chanca piedra bei Nieren- und Gallensteinen wurde bereits durch verschiedene Studien bestätigt, bei denen Chanca piedra-Extrakt seinen stark hemmenden Effekt auf die Nierensteinbildung zeigte.
Chanca piedra-Extrakt reduziert die Größe von Kalziumkristallen und beugt der Zusammenballung von Kalziumkristallen vor. Dadurch wirkt Chanca piedra am Anfangsstadium der Kristallformierung und hält die Kristallformationen in einer Größe, die eine leichte und schmerzfreie Ausscheidung möglich macht.
Weiterhin wurden Alkaloide gefunden, die die spezifischen Eigenschaften haben, die Muskeln um die
Harn- und Gallenwege zu entspannen, was die Ausscheidung von Steinen ohne Schmerzen
erleichtert. Eine europäische Studie geht von einer bis zu 94%igen Effektivität bei der Eliminierung von Nieren- und Gallenblasenssteinen aus.

An Tiere verfüttert, reduzierte Chanca piedra das Cholesterin im Blut. Das betrifft sowohl LDL
(Lipoproteine niedriger Dichte) als auch VLDL (Lipoproteine sehr niedriger Dichte), die beiden Arten
von Cholesterin, die die Oxidation begünstigen. Chanca piedra bewirkt eine Reduktion der
Cholesterinsynthese der Leber und erhöht dabei die Absonderung der Gallensäure. Dieser Effekt auf
das Blut und der schützende Effekt auf die Leber wird zwei Verbindungen in der Pflanze zugeordnet, die Phyllanthin und Hypophyllanthin genannt werden.

Viel Aufmerksamkeit gewann Chanca piedra in den frühen 80er Jahren nach einem Bericht über seine positiven Effekte bei Hepatitis B. Spätere Studien erzielten widersprüchliche Resultate, was
möglicherweise auf variierende Pflanzenstämme, unterschiedliche geografische Herkunft und auf
verschiedene Verarbeitungsprozesse zurückzuführen ist.

1992 entdeckte ein japanisches Forscher-Team, dass ein einfacher Wasserauszug von Chanca piedra in der Lage ist, die HIV1- reverse Transkriptase zu hemmen. Dieses Enzym ist in den Prozess der Virenreproduktion involviert. Während einer Virusinfektion dringen die Viren in die Zelle ein und übernehmen das „Herstellungszentrum“ der Zelle. WKiwicha
Amaranthus caudatus, Amaranthaceae
Genutzte Teile der Pflanze:
Körner
Inhaltsstoffe:
Der Protein-, Fett- sowie die Mineralstoffgehalte sind sehr hoch. Auch das meist im Mangel
befindliche Lysin ist überdurchschnittlich vorhanden. Das Fettsäurespektrum weist hohe Anteile an
ungesättigten Fettsäuren auf, darunter Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Das in unserer Ernährung
unzureichend vorhandene Magnesium erreicht Spitzengehalte. Calciumgehalte wie in Milch und hohe
Eisengehalte wie in Hülsenfrüchten oder Ölsamen machen Kiwicha zu einem diätetisch wertvollen
Nahrungsmittel auch für Sportler.
Da es sich nicht um Getreide handelt, sind die Körner glutenfrei, und damit für Zöliakie- oder
Neurodermitispatienten geeignet.
Beschreibung und Vorkommen:
Botanisch zählt Kiwicha nicht zu den Gräsern, sondern zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und
wird daher als Pseudo-Getreide oder Körnerfrucht bezeichnet. Ist dem bekannten Amaranth sehr
ähnlich. Wächst in den Hochanden Südamerikas (Peru) zwischen 2.500 und 4.000 m Höhe.
Anwendung:
Die ersten geschichtlichen Spuren von Kiwicha findet man 12.000 v.Chr.
Kiwicha wurde als Hauptnahrungsmittel von den von vorkulumbianischen Kulturen verwendet, die dem
Korn überirische Kräfte zuwiesen: Das Götterkorn der Inkas.
Aufgrund seiner stärkenden Eigenschaften verboten die Spanischen Eroberer den Anbau, um die
Inkas zu schwächen. Nur Dank des versteckten Anbaus in weit abgelegenen Gebieten ist es heute
noch erhältlich und nicht ausgestorben [2].
Es wird sehr leicht durch den Körper aufgenommen und ist damit eine einmalige Energiequelle für
Kinder, geschwächte, alternde, gestresste und sonst stark belastete Menschen. Es wird unter
anderem der Nahrung für Astronauten beigemischt [15].
Literatur:
[2]; [16]; [15]enn das passiert, beginnt die Zelle, tausende von
Kopien des Virus zu machen, die später freigegeben werden und sich auf benachbarte Zellen ausbreiten. Reverse transcriptase ist ein Enzym, dass bei der Vervielfältigung von Viren beteiligt ist.
Durch das Blockieren dieses Enzyms ist Chanca piedra ein außergewöhnlicher natürlicher antiviraler  Wirkstoff. Interessanter Weise, wie es oft mit Substanzen passiert, die von natürlichen Quellen isoliert werden, wurde die isolierte und gereinigte aktive Komponente weniger und weniger effizient. Aufgrund dessen wurde die wissenschaftliche Untersuchung von Chanca piedra diesbezüglich eingestellt.

Eine 1995 durchgeführte Humanstudie bestätigte die aus traditionellen Anwendungen bekannten
harntreibenden und blutdrucksenkenden Eigenschaften Chanca piedras. Außerdem konnte nach 10 tägiger Anwendung eine signifikante Blutzuckerreduktion bei Diabetikern nachgewiesen werden.

Als natürliches Mittel gegen Nieren- und Gallensteine, bei Leberproblemen und Problemen der Harnwege werden täglich 1 – 2 Tassen Chanca Piedra Tee empfohlen.

Literatur: [1], [3], [14]
  • Chuchuhuasi
Maytenus ebenifolia [2] oder Mayentus kurkovit [15]

Gebräuchliche Namen:
„Chuchuhuasi“ bedeutet „zitternter Rücken“, Chuchuasi

Genutzte Teile der Pflanze:
Rinde, Blätter

Beschreibung und Vorkommen:
Baum im Amazonas, der eine enorme Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann und dessen Blätter
bis zu 30 cm lang werden können.

Anwendung:
Die indianischen Ureinwohner Amazoniens nutzen die Chuchuhuasi-Rinde schon seit Jahrhunderten
medizinisch.

„Chuchuhuasi“ bedeutet „trembling back“ bzw. „zitternter Rücken“, was seine lange Tradition bei der Behandlung von schmerzenden Muskeln und Gelenken, Rückenschmerzen, Arthritis und Rheuma beschreibt. Ein altes indianisches Rezept besagt dabei, man solle die Rinde auskochen und für mindestens eine Woche 3 mal täglich eine Tasse dieses Suds trinken.
Chuchuhuasi wird traditionell außerdem zur Muskelentspannung, zur Linderung von Schmerzen, zur
Nebennierenunterstützung, zur Stimulierung des Immunsystems, zur Stabilisierung des Menstruationszyklus und als Insektenschutz eingesetzt.

Chuchuhuasi gilt als allgemeines Tonikum und Aphrodisiakum, deswegen ist die in einem lokalen
Rum (aguardiente) eingelegte Rinde ein beliebtes Regenwaldgetränk, das sogar Touristen angeboten wird.
In Peru gilt Chuchuhuasi als das beste natürliche Mittel gegen Arthritis. In der peruanischen
Kräutermedizin wird es gegen Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, Bronchitis, Durchfall,
Hämorrhoiden und Schmerzen eingesetzt.

Lokale Heiler und Curanderos im Amazonas benutzen Chuchuhuasi in Verbindung mit anderen
Pflanzen als allgemeines Stärkungsmittel und dazu, Heilungsprozesse zu beschleunigen.
In den 60er Jahren entdeckte ein amerikanisches Pharmaunternehmen Chuchuhuasis hervorragende immunstimulierende Eigenschaften, als sich in einem Experiment die Phagozytenzahl in Mäusen drastisch erhöhte.
In den 70er Jahren behandelten italienische Wissenschaftler Hautkrebs erfolgreich mit einem
Chuchuhuasi-Extrakt. Andere italienische Forscher bestätigten in den 80er Jahren Chuchuhuasis entzündungshemmende und vor Strahlenschäden schützende Eigenschaften.
1993 isolierten japanische Forscher aus Chuchuhuasi eine Gruppe neuartiger Alkaloide, die
möglicherweise für die Effektivität der Pflanze bei der Behandlung von Arthritis und Rheuma
verantwortlich sind. Ein amerikanisches Pharmaunternehmen fand heraus, dass diese Alkaloide
effektiv die Produktion des Enzyms Proteinkinase C (PKC) verhindern. PKC Inhibitoren sind deshalb
von weltweitem Interesse, weil ein Zuviel dieses Enzyms mit einer Reihe von Krankheiten in
Verbindung gebracht wird wie beispielsweise Arthritis, Asthma, Hirntumore, Krebs und Herz-
Kreislauferkrankungen.

Literatur:[2]; [9]; [14]
  • Jatoba
Hymenaea courbaril

Gebräuchliche Namen:
Genutzte Teile der Pflanze:
Rinde, Blätter, Früchte, Holz

Beschreibung und Vorkommen:
Ein bis zu 30 m hoher Baum, der in den feuchtwarmen Gebieten des Amazonas vorkommt. Sehr hartes und widerstandsfähiges Holz, das gern in der Holzindustrie verwendet wird.

Anwendung:
Die Geschichte der Nutzung von Jatoba durch die Regenwaldbewohner als auch in der traditionellen südamerikanischen Medizin ist lang. Ein Tee aus der Rinde des Jatoba-Baumes wird von den
Regenwaldbewohnern gegen Durchfall und Magenproblemen eingesetzt. Die bekannteste Anwendung in Brasilien ist die bei Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis
oder Husten. Dazu wird eine Zubereitung aus den Blättern und der Rinde benutzt. In Peru wird Jatoba bei Hepatitis, Blasenentzündung und Prostatitis verwendet. Fußpilz wird im Dschungel mit Jatoba- Tinktur äußerlich behandelt.
Jatoba wirkt vor allem allgemein stärkend auf den Körper. Traditionsgemäß wird von den Holzfällern
im brasilianischen Regenwald ein flüssiger Extrakt, der sog. Jatoba-Wein (“Vinho de Jatoba”) oder
auch ein Tee aus der Jatoba-Rinde getrunken, um die harte Arbeit im Dschungel durchzustehen.
Laut dem Arzt Dr. Silva fühlt sich jeder, der Jatoba-Tee trinkt „stark und vital, hat einen gesunden
Appetit und ist jederzeit bereit zur Arbeit“.

Es hat sich gezeigt, dass sowohl die Rinde als auch die Blätter des Jatoba-Baumes starke
antimykotische und antimikrobische Eigenschaften aufweisen.
Bestimmte Pilzformen – wie beispielsweise Candida albicans – können nicht nur im Darm, sondern
auch im Blutkreislauf gedeihen und zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen – z.B. zu
chronischer Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, einem schlechten Gedächtnis, Schlafstörungen,
Blaseninfektionen und bestimmten Hautproblemen. Wenig verstanden sind bisher sogenannte
Pflanzen des Regenwaldes pleomorphische Mikroorganismen (Mikroorganismen, die ihre Form ändern können), die ebenfalls im Blut vorkommen und mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie und anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden. Es ist noch zu früh, über eine mögliche Heilung durch Jatoba bei diesen spezifischen Krankheiten zu spekulieren, doch ist Jatoba offensichtlich in der Lage, das Wachstum von Pilzen und den genannten Mikroorganismen zu verhindern.

In den US wird Jatoba als natürliches Energietonikum und als Heilmittel bei Atemwegserkrankungen
wie Asthma, Laryngitis und Bronchitis angewandt. Es wird als entzündungshemmendes Mittel bei
der Behandlung von Schleimbeutelentzündung, Blasenentzündung und Arthritis eingesetzt.
In einer Studie wurde festgestellt, dass ein wässriger Jatoba-Extrakt signifikante blutzuckersenkende
Eigenschaften besitzt, weshalb Jatoba auch bei Diabetes zum Einsatz kommt.
Derzeitig wird untersucht, ob Jatoba möglicherweise auch gegen Krebs wirksam sein könnte.

Literatur:[2]; [8], [9] ; [14]
  • Kiwicha
Amaranthus caudatus, Amaranthaceae

Genutzte Teile der Pflanze:
Körner

Inhaltsstoffe:
Der Protein-, Fett- sowie die Mineralstoffgehalte sind sehr hoch. Auch das meist im Mangel
befindliche Lysin ist überdurchschnittlich vorhanden. Das Fettsäurespektrum weist hohe Anteile an
ungesättigten Fettsäuren auf, darunter Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Das in unserer Ernährung unzureichend vorhandene Magnesium erreicht Spitzengehalte. Calciumgehalte wie in Milch und hohe Eisengehalte wie in Hülsenfrüchten oder Ölsamen machen Kiwicha zu einem diätetisch wertvollen Nahrungsmittel auch für Sportler.

Da es sich nicht um Getreide handelt, sind die Körner glutenfrei, und damit für Zöliakie- oder
Neurodermitispatienten geeignet.

Beschreibung und Vorkommen:
Botanisch zählt Kiwicha nicht zu den Gräsern, sondern zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und
wird daher als Pseudo-Getreide oder Körnerfrucht bezeichnet. Ist dem bekannten Amaranth sehr
ähnlich. Wächst in den Hochanden Südamerikas (Peru) zwischen 2.500 und 4.000 m Höhe.

Anwendung:
Die ersten geschichtlichen Spuren von Kiwicha findet man 12.000 v.Chr.
Kiwicha wurde als Hauptnahrungsmittel von den von vorkulumbianischen Kulturen verwendet, die dem Korn überirische Kräfte zuwiesen: Das Götterkorn der Inkas.
Aufgrund seiner stärkenden Eigenschaften verboten die Spanischen Eroberer den Anbau, um die
Inkas zu schwächen. Nur Dank des versteckten Anbaus in weit abgelegenen Gebieten ist es heute
noch erhältlich und nicht ausgestorben [2)

Es wird sehr leicht durch den Körper aufgenommen und ist damit eine einmalige Energiequelle für
Kinder, geschwächte, alternde, gestresste und sonst stark belastete Menschen. Es wird unter
anderem der Nahrung für Astronauten beigemischt [15].

Literatur:[2]; [16]; [15]
  • Lapacho
Tabebuia impetiginosa, Tabebuia spp.

Gebräuchliche Namen:
Pau D’Arco, Tahari, Ipe-Baum, Taheebo

Genutzte Teile der Pflanze:
Rinde, Holz

Inhaltsstoffe:
Naphthochinone (Lapachol),
Anthrachinone, Cumarine, Flavonoide, Iridoide, Carnosol

Beschreibung und Vorkommen:
Der Lapacho-Baum ist ein 30 m hoher Baum mit rosa, gelben Blüten, der sein Laub nur in Regionen mit kälteren Wintern verliert. Er wächst auch in Gebirgsregionen, so dass man in weit oben in den Anden Perus und Argentiniens findet. In Paraguay und Brasilien, woher er ursprünglich stammen soll, kommt er hauptsächlich im Flachland vor. Der Baum wird nicht kultiviert, sondern man sammelt die innere Rinde ganzjährig von wildwachsenden Exemplaren.

Anwendung:
Brasilianer nennen Lapacho oder Pau d’Arco den „göttlichen Baum“. Die Guarini und Tupi Indianer
nennen den Baum taji, was soviel bedeutet wie „Stärke und Vitalität haben“.

Traditionell angewendet wird Lapacho bei: Malaria, Anämie, Dickdarmentzündungen,
Atemwegsproblemen, Erkältungen, Influenza, Pilzinfektionen, Fieber, Arthritis, Rheuma,
Schlangenbissen, Durchblutungsstörungen, Syphilis und Krebs.

Südamerikanische Stämme schätzen Lapacho seit Jahrhunderten als Allheilmittel. Es gilt als
zusammenziehend (astringend), schmerzlindernd, antiparastitär, anti-mikrobiell, anti-fungal,
antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend und hat zytostatische (krebshemmende)
Eigenschaften.

Zurückzuführen sind die Effekte gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten wahrscheinlich auf die Fähigkeit von Pau d’ Arco, den Sauerstoffgehalt des Gewebes auf lokalem Niveau anzuheben, was dann zu einer Zerstörung der Mikroorganismen führt.
Bekannt wurde Lapacho in Europa vor allem als Heilmittel gegen Hefeinfektionen wie Candida
albicans und andere Pilzüberwucherungen.
Wirksam zeigte sich Lapacho in klinischen Studien gegen grampositive Bakterien wie Staphylokokken oder Brucella, Trichophyton, Pneumonie, Tuberkulose, Ruhr; gegen verschiedene Viren wie Herpes I und II, Influenza und Polio sowie gegen diverse Parasiten wie Malaria, Schistosoma, Trypansoma.

Unglücklicherweise sind die Resultate, die mit Lapacho erzielt werden nicht immer zuverlässig. Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass es keinerlei Qualitätskontrolle für Produkte gibt, die am Markt unter dem Namen Lapacho angeboten werden. Andererseits ist manchmal nicht ganz klar, welche Pflanzenteile am besten verwendet werden und wie diese zubereitet werden sollten.

Viele Spezies der Familie Tabebuia (allein 10 verschiedene Tabebuia-Sorten werden in der Holz-
Industrie verarbeitet!) als auch völlig artfremde Pflanzen werden heute als Lapacho verkauft – das
geht sogar soweit, dass Sägespäne aus der Mahagony-Produktion unter diesem Namen auf dem
Markt landen, weil diese in Farbe und Geruch dem echten Lapacho ähneln.

Medizinisch haben diese „falschen“ Produkte natürlich keinerlei Vorteile – geht es doch im
Wesentlichen um den Gehalt an dem Bestandteil, der dem Lapacho seinen Namen gab: Lapachol.
1987 wurden 12 handelsübliche Pau d’ Arco-Produkte einer chemischen Analyse unterzogen. Ein
einziges Produkt enthielt Lapachol, und das auch nur in Spuren. Wenn man davon ausgeht, dass der
durchschnittliche Gehalt an Lapachol beim echten Pau d’ Arco bei 2 bis 7 % liegt, muss es sich bei
Pflanzen des Regenwaldes den untersuchten Produkten entweder um andere Pflanzen oder aber um Verarbeitungs- und Transportschäden gehandelt haben.

Letztendlich sind sich auch viele Therapeuten und Konsumenten nicht darüber bewusst, dass – hat
man denn zufällig unter dem Namen Lapacho auch tatsächlich Lapacho erhalten – die aktiven
Bestandteile nur dann voll genutzt werden können, wenn die Rinde bzw. das Holz für mindestens 8 bis 10 Minuten geköchelt wird.

Weitere (innerliche und äußerliche) Anwendungen von Lapacho umfassen Geschwüre, Diabetes,
Verstopfung und Allergien, Infektionen, Atemwegsprobleme, Hautgeschwüre/Eiterungen, Furunkel, Ekzeme, Ruhr, Magen-Darm-Probleme aller Art, Arthritis, Prostatitis, Blasenentzündung, Wunden, Zirkulationsstörungen, Lupus, Diabetes, Leukämie, Lebererkrankungen, Hodgkin’sche Krankheit, Knochenmarkentzündung, Parkinson und Psoriasis.

Es hat sich gezeigt, dass Lapacho in der Lage ist, die Zahl der roten Blutkörperchen zu erhöhen, Giftstoffe zu eliminieren und das Blut zu reinigen.

Die tumorhemmenden Eigenschaften des Rinde des Lapacho-Baums sind umstritten, obwohl seit
1960 in Brasilien durchgeführte Forschungen darauf hindeuten, dass ein therapeutischer Nutzen der
Pflanze bei der Behandlung von Krebs und Leukämie vorhanden ist. Viele der Inhaltsstoffe verhindern
das Wachstum von Tumoren, wobei das Lapachol besonders wirksam ist, weil es in die
Sauerstoffaufnahme der Krebszellen eingreift.

In einer 1980 durchgeführten kleinen Studie mit 9 Krebspatienten (Leber, Niere, Brust, Prostata und
Gebärmutterhals) demonstrierte reines Lapachol seine Fähigkeit, Tumore zu verkleinern und mit den
Tumoren in Zusammenhang stehende Schmerzen zu lindern. Bei 3 der 9 Patienten bildete sich der
Tumor komplett zurück.

Hinweis: Bei Einnahme eines Mittels zur Hemmung der Blutgerinnung nur unter ärztlicher Aufsicht
anwenden [3].

Literatur:[2]; [3], [8], [9], [10] ; [14]
  • Maca
Lepidium meyenii

Genutzte Teile der Pflanze:
Wurzel (Blätter)

Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Tannine, Saponine, wertvolle Aminosäuren, komplexe Kolenhydrate, Fettsäuren, Kalzium, Magnesium, Silizium. Zusätzlich enthält Maca die Mikromineralien Kupfer, Zink, Mangan, Eisen, Jod, Selen und Bor sowie nahezu alle Vitamine

Beschreibung und Vorkommen:
Knollengewächs, das in den Anden beheimatet ist und seit mehr als 2000 ahren in den höheren Gebieten (2.000 bis 4.000 m) der Anden kultiviert wird. Maca ist die einzige Pflanze, die in dieser unwirtlichen Region der Erde wächst, wo tagsüber eine immense Sonneneinstrahlung herrscht, scharfe Winde wehen und nachts die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt. Die Pflanze ist extrem widerstandsfähig und hinterlässt nach wenigen Jahren Anbau völlig ausgelaugte Böden, weil sie nahezu alle Mineralien des Bodens in sich aufnimmt.

Anwendung:
Überlieferungen zufolge wurde Maca entdeckt, nachdem Schäfer beobachtet hatten, dass ihre Herden gesünder, ausdauernder und sexuell aktiver wurden, nachdem sie in den oberen Regionen der Anden grasten, wo Maca wild wächst. Man schätzt, dass der Anbau von Maca durch den Menschen bereits 1600 vor unserer Zeitrechnung begann.

In Südamerika ist Maca ein Grundnahrungsmittel (der oberirdisch wachsende, grüne Teil der Pflanze
wird von den Peruanern als Gemüse, die Wurzel ähnlich wie Kartoffeln zubereitet oder getrocknet)
und eines der ältesten Volksheilmittel.

Man sagt dort, die Wurzel mache „stark fürs Leben und stark für die Liebe“. Wegen seiner
vitalisierenden und aphrodisierenden Wirkung wird Maca auch „Anden-Ginseng“ genannt und
neuerdings als „Viagra der Natur“ bezeichnet, nachdem das Potenzmittel „Viagra“ wegen seiner
Nebenwirkungen in Verruf kam. Im Gegensatz zu pharmazeutischen Produkten wirkt Maca bei
Impotenz nicht sofort, sondern langfristig - aber nachhaltig.

Für Sportler stellt Maca eine ausgezeichnete Alternative zu Anabolika dar, da Maca die Bildung von
Muskelmasse fördert und gleichzeitig Ausdauer und Kraft steigert.
Nachdem bei Tieren eine erhöhte Fruchtbarkeit beim Verzehr von Maca beobachtet wurde, ergab eine Studie des peruanischen Wissenschaftlers Gustavo Gonzales mit zwölf Männern, dass sich die
Anzahl ihrer Spermien innerhalb von zwei Wochen mehr als verdoppelt hatte. Maca steigert
sozusagen jeden Aspekt der Sexualität – neben der Spermienzahl ebenso die Libido, die
Spermienbeweglichkeit, die Fruchtbarkeit die Häufigkeit sexueller Aktivitäten.

Ganz allgemein erhöht es die körperliche Energie und Widerstandskraft und fördert die mentale Klarheit.

Es wirkt regulierend auf alle Arten hormoneller Probleme – unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Bei Frauen wird Maca bei Unregelmäßigkeiten der Menstruation eingesetzt, ebenso bei hormonellen
Unausgeglichenheiten in der Menopause.

In der Peruanischen Kräutermedizin dient Maca als Immunstimulanz bei Anämie, Tuberkulose,
Magenkrebs, Sterilität und anderen Fortpflanzungs- und Sexualstörungen. Außerdem wird es als
allgemeines Stärkungsmittel, zur Steigerung des Gedächtnisses und bei chronischem
Müdigkeitssyndrom eingesetzt. Therapeutische Dosen liegen bei 5 bis 20 Gramm täglich.
Da Maca eine Menge an leicht absorbierbaren Kalzium, Magnesium und Silizium enthält, finden
peruanische Ärzte es sehr nützlich zur Behandlung entkalkter Knochen von Erwachsenen oder
Kindern.

Literatur: [2]; [8], [9], [14], [15]
  • Muira Puama
Ptychopetalum olacoides (Liriosma ovata)

Gebräuchliche Namen:
Potenzholz (nicht zu verwechseln mit Yohimbe aus Westafrika)

Genutzte Teile der Pflanze:
Wurzel, Rinde, Holz, pulverisiertes Holz

Inhaltsstoffe:
Diverse (Essentielle) Fettsäuren, verschiedene Alkaloide, Tannin

Beschreibung und Vorkommen:
Empfindlicher, bis zu 15 m hoher Baum mit rissigem grauem Stamm, dunkelbraunen Blättern, weißen
Blüten und orange-gelben Früchten. Heimisch ist er in den tropischen Regenwäldern Brasiliens,
besonders im Rio-Negro- und Amazonas-Gebiet.

Anwendung:
Muira Puama, auch „Potenzholz“ genannt, wird seit langer Zeit durch die Ureinwohner des
Amazonas zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt und hielt in den 20er Jahren des letzten
Jahrhunderts Einzug in die Kräutermedizin Südamerikas und Europas.
Während so genannte Aphrodisiaka in der Geschichte kamen und gingen, hat Muira Puama sich in
diesem Zusammenhang von allen anderen „Wunder“Mitteln abgehoben und sich als das vermutlich
effektivste natürliche Mittel gegen erektile Dysfunktionen herausgestellt.
Außer als kraftvoller Spender von sexueller Energie ist Muira Puama ebenfalls ein Tonikum für das
Nervensystem, etwa bei der Behandlung neuralgischer Symptome oder nervöser Depressionen. Es wird zur Steigerung der körperlichen Energie und der allgemeinen Gesundheit sowie zur Behandlung von Erschöpfungszuständen und schmerzenden Muskeln eingesetzt.

Die indigen Stämme Brasiliens nutzen die Wurzel und die Rinde intern als Tee, um sexuelle
Schwäche und Impotenz, neuromuskuläre Probleme, Rheuma, Grippe, Herzschwäche,
Verdauungsschäche, Ruhr, Würmer und Haarausfall zu behandeln. Äußerlich wird Muira Puama in
Bädern und Massagen bei Beriberi und Lähmungen benutzt.

In Europa verwendet man Muira Puama ebenfalls bei Impotenz, Unfruchtbarkeit, Libidoproblemen, Menstruationsproblemen, Nervenschwäche, PMS und Störungen des zentralen Nervensystems.

In Frankreich durchgeführte Studien, die die Libido und die Potenz der Patienten merklich steigerten, arbeiteten mit therapeutischen Dosen von 1,5 Gramm Muira Puama Extrakt pro Tag ohne negative Nebenwirkungen.

In der orientalischen Medizin wird Muira Puama zur Verbesserung des Chi im Blut und zum Ausgleich von Ying und Yang im Dreifacherwärmer eingesetzt.
Die stark adstringierende Rinde wird zum Gurgeln bei Halsschmerzen und als Aufguss bei Durchfall
und Ruhr eingesetzt.

Literatur:
[2]; [3], [7], [8], [9] ; [14]
  • Sangre de drago
Croton Lechleri

Gebräuchliche Namen:
Sangre de Grado, „Sangre de Drago“ bedeutet „Drachenblut“

Genutzte Teile der Pflanze:
Harz, Rinde

Inhaltsstoffe:
Die Croton-Familie ist reich an aktiven Alkaloiden, besonders an Taspin und phenolischen Komponenten. Der getrocknete Saft besteht zu 90% aus Proanthocyanidinen (auch bekannt als OPC bzw. Traubenkernextrakt) OPC ist eines der stärksten natürlichen Antioxidantien – ungefähr 50 mal
wirkungsvoller als Vitamin E und 20 mal wirkungsvoller als Vitamin C

Beschreibung und Vorkommen:
Der Drachenblutbaum ist ein mittlerer bis großer Baum, den man in den Regenwäldern des Amazonasbeckens findet. Der Baum gehört zu der Familie der Euphorbiacea und kann leicht über 20 m hoch werden und einen Umfang von einem halben Meter erreichen.

Das rote und flüssige Harz wird durch einen Einschnitt in die Rinde gewonnen, ganz ähnlich wie beim
Kautschuk. Das ausfließende Harz, Sangre de Drago, auch Drachenblut genannt, hat ein dem Blut
Pflanzen des Regenwaldes ähnliches Aussehen und weist auch sonst einige physikalische Gemeinsamkeiten auf. Beim Kontakt mit Luft verhärtetet es sich schnell und hinterlässt eine dunkle Kruste.

Anwendung:
Sangre de Drago ist ein seit Jahrtausenden in den Tropen seiner erstaunlichen Heileigenschaften
wegen extensiv verwendetes Naturheilmittel, das in der westlichen Literatur das erste Mal im 17.
Jahrhundert durch den spanischen Forscher P. Bernabé schriftlich erwähnt wurde.
Trägt man das flüssige Harz unverdünnt auf Abschürfungen, Blasen, Kratzwunden, Schnitte,
Bisse oder Stiche auf, so bildet schon nach kurzer Zeit eine dunkle Schutzschicht, die Blutungen,
Juckreiz und Schmerzen innerhalb von Minuten stoppt, Schwellungen, Rötungen und Schmerzen
reduziert, sowie die Wundheilung um ein Vielfaches beschleunigt, indem es die Bildung von Collagen
unterstützt.

Weitere äußerliche Anwendungen: Hautproblemen wie Ekzeme, Mundgeschwüre, Herpes,
Hämorrhoiden, außerdem wirkt es in Bädern (ca. 20 Tropfen pro Sitzbad) desinfizierend und heilend im Genital- und Vaginalbereich.

Die Regenwaldbewohner nehmen Sangre de Drago bei Gastritis, Magengeschwüren, Infektionen des Verdauungsapparates, Dickdarmentzündung und Parasiten in verdünnter Form auch oral zu sich: um Löcher in den Darmwänden zu schließen, die beispielsweise durch Pilze oder Parasiten verursacht werden, werden ca. 15 Tropfen des Saftes auf einen Liter Wasser gegeben und für ungefähr 14 Tage lang über den Tag verteilt getrunken. Um Parasiten zu bekämpfen (die antiparasitäre Eigenschaft ist wahrscheinlich auf die in Sangre de Drago enthaltenen Bitterstoffe zurückzuführen), werden sogar 20 – 30 Tropfen Sangre de Drago auf einen Liter Wasser ein paar Tage lang getrunken. (Anfangsdosis jeweils 3 – 4 Tropfen auf ein Glas Wasser einmal am Tag)

Offensichtlich wirkt Sangre de Drago nicht nur entzündungshemmend, sondern ebenfalls
antibakteriell, z.b. gegen das Bakterium Heliobacter Pylori, das einen begünstigenden Risikofaktor für die Entstehung von chronischer Gastritis und Geschwüren darstellt.

Von der einheimischen Bevölkerung wurde Sangre de Drago erfolgreich eingesetzt um die Durchfälle zu behandeln, die durch die Choleraepedemie im Jahre 1993 verursacht wurden.
Da der getrocknete Saft von Sangre de Drago zu 90% aus Proanthocyanidinen besteht, gilt Sangre de Drago auch als allgemeines Tonikum und hat insbesondere Herz- und Kreislauf schützende
Eigenschaften. Die Antioxidantien im Saft könnten auch ein Grund dafür sein, warum es so effektiv
Entzündungen des Magen-Darm-Traktes reduziert.

Jüngste Forschungen haben herausgefunden, daß Sangre de Drago ein hochwirksamer Schmerz-
und Entzündungshemmer ist. Von Dr. John Wallace durchgeführte Studien des Albany Medical
College in Albany, NY haben bewiesen, dass Sangre de Drago die Weiterleitung der Schmerzsignale zum Hirn blockiert, und das es deshalb als ein Breitbandschmerzmittel fungiert.

Tierstudien haben bestätigt, dass Schmerzen und Entzündungen im Magen-Darm Trakt
abgeschwächt wurden und der Saft die Heilung des Magen-Darm-Traktes förderte.
Es hat sich gezeigt, dass Sangre de Drago ebenfalls antivirale Eigenschaften hat.
Das amerikanische Pharmaunternehmen Shaman Pharmaceuticals ist der Produzent zweier
patentierter Arzeneimittel, die aus Sangre de Drago gewonnen wurden und sich derzeit in der
Zulassungsphase befinden: Provir, ein Mittel gegen virale Infektionen der Atmungswege und
Virend, ein Mittel gegen Herpes.

Auch wenn diese Patente zeigen, dass die isolierten Inhaltsstoffe eine Wirkung haben, wäre es nach
der holistischen und naturheilkundlichen Betrachtungsweise sinnvoller, die natürlich vorkommenden
Substanzen in ihrer Ganzheit zu nutzen. Der sichere und effektive Gebrauch von Sangre de Drago
wurde über hunderte von Jahren hinweg durch die Regenwaldbewohner praktiziert. Auf der anderen
Seite können die Langzeitsicherheit und -wirksamkeit der isolierten Bestandteile nicht bewiesen
sondern bestenfalls extrapoliert werden.

Literatur:[2]; [4], [6] ; [14]
  • Suma
Pfaffia paniculata

Gebräuchliche Namen:
Pfaffia, Brasilianischer Ginseng, Para todo (in Brasilien: „für alles“)

Genutzte Teile der Pflanze:
Wurzel

Inhaltsstoffe:
Triterpensaponine (Pfaffoside), Sterole (darunter ß-Ecdyson)
Mineralstoffe, u.a. größere Mengen an Germanium (Immunsystem stärkend, kann vor Krebs
schützen), Eisen, Magnesium, Zink, Vitamine A, B1, B2, E, K

Beschreibung und Vorkommen:
Suma ist eine Kletterpflanze mit einer kräftigen Pfahlwurzel, die bis in die Baumkronen wachsen kann. Sie kommt in den Regenwäldern der Matto-Grosso-Region in Brasilien vor. Die sich tief in das
Erdreich arbeitende Wurzel kann erst nach etwa fünf Jahren geerntet werden. Diese Zeit braucht die
Pflanze, um zu reifen und um die so geschätzten aktiven Komponenten aufzubauen.

Anwendung:
In Südamerika ist Suma eine sehr beliebte Kräuterarznei, die manchmal auch als Brasilianischer
Ginseng bezeichnet oder einfach „Para toda“ genannt wird, was übersetzt soviel heisst wie „für alles“.

Eingesetzt wird Suma als allgemeines Stärkungsmittel, als Tonikum zur Energiesteigerung, als Quelle der Verjüngung und als allgemeines Heilmittel für viele verschiedene Arten von Krankheiten, da Suma eine allgemein normalisierende Wirkung ausübt. Suma wirkt belebend, wirkt aber auch dem Wachstum von wucherndem Zellgeweben entgegen. Es erhöht die Blutzirkulation, vielleicht einer der Gründe, weshalb Suma die Sexualität und die Lebensfreude beflügelt und dem Stress
entgegenwirkt.

Suma wurde in der westlichen Welt als „russisches Geheimnis“ bekannt als man herausfand, dass
russische Sportler ihre herausragenden Siege bei den Olympiaden in den 70er und 80er Jahren Suma zu verdanken hatten, das sie als Nahrungsergänzung zu sich nahmen. Suma half den Sportlern bei der Erhöhung der Ausdauer und der Muskelbildung – und das ohne negative Nebeneffekte.

Suma blickt auf eine lange Geschichte. In Brasilien wird Suma seit über 300 Jahren traditionell als
Aphrodisiakum und zur Behandlung von Geschwüren eingesetzt.
In Ecuador wird Suma als Tonikum für das Herz-Kreislauf-System, das zentrale Nervensystem, das Verdauungssystem und die Fortpflanzungsorgane benutzt. Es wird verwendet bei Störungen im Hormonsystem, sexuelle Dysfunktionen und Sterilität, Arteriosklerose, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Rheuma und Bronchitis.

In Europa wird Suma zur Wiederherstellung von Nerven- und Drüsenfunktionen, zur Ausbalancierung des Hormonsystems, bei Unfruchtbarkeit, in der Menopause, bei hohen Cholesterinwerten, zur Neutralisation von Toxinen und als allgemeines Stärkungsmittel nach Krankheiten verwendet.

In Nordamerika dient Suma der Regenation und der Immunstimulation, um Erschöpfungszustände zu behandeln, beispielsweise nach Epstein-Barr Erkrankungen, bei chronischer Müdigkeit oder Hypoglykemie; es wird benutzt bei Impotenz, Arthritis, Anämie, Diabetes, Krebs, hohem Blutdruck, PMS, Menopause und viele Arten von Stress. Die hierbei eingesetzte therapeutische Dosis liegt bei 4 bis 5 Gramm pro Tag.

Untersuchungen haben gezeigt, dass mehrere Pfaffoside unter Laborbedingungen das Wachstum von Tumoren verhinden und Suma sich somit zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs einsetzen lassen könnte. Chemisch gesehen sind die Pfaffoside den im Ginseng enthaltenen Ginsenosiden ähnlich. Die Verwendung als Aphrodisiakum scheint wissenschaftlich haltbar zu sein, wie Versuche mit Ratten zeigten, deren Sexualtrieb deutlich zunahm.

Hinweise:

Es wird empfohlen, Suma nicht während der Schwangerschaft und des Stillens anzuwenden [3].

Literatur:
[2]; [3], [4], [9], [10] ; [14]
  • Una de Gato
Uncaria tomentosa

Gebräuchliche Namen:
Garabato, micho-mentis, Cat’s Claw, Katzenkralle, Katzenkrallendorn, Katzendorn, uvm.

Genutzte Teile der Pflanze:
Rinde (Innere Rinde), Wurzel, auch Blätter, Pflanzenwasser

Inhaltsstoffe:
Alkaloide (Pentazyklische Oxindol-Alkaloide (POA) und Tetrazyklische Oxindol-Alkaloide (TOA
Sterine, Tannine, Quinone, Flavonoide und Gerbstoffe

Beschreibung und Vorkommen:
Una de Gato ist eine Liane, die in unberührten Regenwäldern wächst und auch in Böden, die über
lange Zeit in Ruhe gelassen worden sind. Auf diese Weise konnte der Raubbau der 80er Jahre gestoppt werden, ohne auf diese Heilpflanze verzichten zu müssen.

Den Name Katzenkralle verdankt die Pflanze ihren hakenartigen Dornen, die an Katzenkrallen
erinnern und die entlang der Rebe wachsen.
Die Pflanze schlingt sich um Bäume von 20 bis 30 Metern Höhe und wird selbst bis zum 40 m lang. Es ist die Rinde, die für medizinische Aspekte von Nutzen ist. Aber auch die Blätter und Wurzel werden verwendet. Die Pflanzen mit den wirkungsvollsten Inhaltsstoffen kommen in Peru vor.

Anwendung:
Una de Gato ist wohl die bekannteste und gleichzeitig die am besten erforschte Einzelpflanze des
Regenwaldes. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Mai 1994 einen
ersten weltweiten Fachkongreß für diese Pflanze in Genf ausgerichtet, bei dem Una de Gato offiziell
als Medizinpflanze anerkannt wurde.

Das Hauptaugenmerk der Studien liegt heutzutage in der Erforschung der Oxindol-Alkaloide, die dafür bekannt geworden sind, dass Immunsystem zu stärken. Einige Studien zeigen, dass sie schon in geringen Mengen in der Lage sind, die Immunfunktion um bis zu 50 % zu steigern, weshalb Una de Gato in der westlichen Welt als begleitende Behandlung bei Krebs, AIDS und anderen das Immunsystem beeinflussenden Krankheiten eingesetzt wird.

Es gibt über ein Dutzend Lianen, die den Namen Katzenkralle tragen, doch nur zwei davon sind
aufgrund ihres Gehaltes an Oxindol-Alkaloiden medizinisch interessant: Uncaria tomentosa und
Uncaria guianensis. Es gilt hier dasselbe wie bei Lapacho: Auf dem Markt befindliche freiverkäufliche Produkte enthalten zwar „Katzenkralle“, aber in der Mehrheit der Fälle keine oder nur unwesentliche Anteile dieser wichtigen Alkaloide.
Una de Gato Produkte sollten daher nur aus absolut zuverlässigen Quellen gekauft werden.
Wer auf Holz allergisch reagiert, darf Una de gato ebenfalls nicht anwenden [17].
Manchmal sind unproblematische Nebenreaktionen beim Genuß von Una de gato in Form von
Durchfall oder Konsistenzveränderungen des Stuhls zu beobachten. Diese sind zum größten Teil auf
die harmonisierenden und entgiftenden Wirkungen von Una de gato zurückzuführen. Der Stuhl
harmonisiert sich sehr schnell nach Absetzen oder im Zuge der Normalisierung der Darmflora, die Una
de gato bekanntlich begünstigt [17].
Literatur:
[2]; [3], [4], [8], [9], [14], [17]
Außer der allgemeinen Verbesserung des Immunsystems wurden bei Una de Gato auch direkt
antileukämische und antimutagene Eigenschaften festgestellt. Krebspatienten, die Una de Gato neben Chemo- oder Strahlentherapie erhielten, hatten weniger Nebeneffekte wie Haarausfall,
Gewichtsverlust, Sekundärinfektionen, Hautprobleme oder Übelkeit zu beklagen.

Ein weiteres großes Forschungsgebiet betrifft die entzündungshemmenden Eigenschaften von Una
de Gato. In Vivo und in Vitro Tests zeigte sich, dass Una de Gato Entzündungen zwischen 46 % bis
hin zu 69 % reduzieren konnte.
Nachgewiesen werden konnten auch die Eigenschaft Una de Gatos, das Zusammenballen von
Blutkörperchen und damit Thrombosen zu vermeiden, die Pulsfrequenz und den Cholesterinspiegel zu senken.
Mit den laufenden medizinischen Forschungen wird im Grunde genommen das bestätigt, was indige
Regenwaldstämme schon seit hunderten von Jahren über Una de Gato wissen.
Der Cashibo–Stamm im Osten Perus nutzt Una de Gato zur „Normalisierung des Körpers“ und zur
Reinigung des Systems. Una de gato wird oft als „Toröffner“ bezeichnet, weil die Pflanze einen
beispielsweise durch Allergien belasteten Organismus wieder dazu befähigt, Schritt für Schritt normal
zu funktionieren und damit den Weg für weitere Maßnahmen ebnet.

Die Angehörigen des Ashaninka-Stammes nutzen die Pflanze zur Unterstützung eines gesunden
Immunsystems, zur Blutreinigung und zur Normalisierung entzündlicher Prozesse im Körper, um tiefe Wunden zu heilen, den Schmerz der Knochen zu lindern, für die Nieren und für Frauen nach der Entbindung.

Bei verschiedenen Indiostämmen in Peru wird der alkoholische Extrakt als Mittel der Jungerhaltung
verwendet. Es wird von mehreren Fällen berichtet, bei denen sich graue Haare bei fortgesetzter
Anwendung wieder zu färben begannen [17].

Das Pflanzenwasser, das im Inneren der Liane die Nährstoffe zur Versorgung der Pflanze enthält, wird von den Einheimischen gern zur Wasserversorgung auf den Reisen durch den Regenwald genutzt und ist sehr energiespendend.
Auch gesunde Menschen profitieren im starken Maße von Una de gato: die allgemeinen Abwehrkräfte, die körperliche Kondition sowie die körperliche und psychische Belastbarkeit werden gestärkt.

Die Wirkstoffe der Dschungelpflanze steigern die Produktion der roten Blutkörperchen und damit die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren [17].

Una de Gato wurde schon bei folgenden Problemen erfolgreich eingesetzt: Entzündungen aller Art, Normalisierung der Darmflora, Magengeschwüre, allen Arten von Krebs und Geschwüren, Akne, Neuralgien, viralen Prozessen wie Genital Herpes und Herpes Zoster, Candidabefall, Erkältungen, Unregelmäßigkeiten der Menstruation, Tripper (Gonorrea), allgemeine Schwächezustände und Rekonvaleszenz, Störungen des Immunsystems, Hämorrhoiden, Hautunreinheiten, Rheuma, Diabetes.

Hinweise:
Traditionell wird Una de gato auch als Verhütungsmittel eingesetzt. Dazu werden 5 bis 6 Kilo der
Wurzel so lange in Wasser geköchelt, bis nur noch eine Tasse des Sudes übrig ist. Während der
Menstruation trinken die Frauen dann täglich eine dieser Tassen für mehrere aufeinander folgende
Monate. Das soll zu einer 3 bis 5 jährigen Sterilität führen.

Auch wenn hierzulande kaum die Gefahr besteht, selbst versehentlich solch große Mengen zu sich zu
nehmen, sollten schwangere Frauen Produkte aus und mit Una de gato meiden [17].

Obwohl keine Informationen über Komplikationen vorliegen, wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen,
während der Schwangerschaft, des Stillens und bei Kleinkindern bis 3 Jahre auf die Einnahme von
Una de gato zu verzichten [3], [17].

(Im Gegensatz zu dieser Empfehlung steht, dass die Frauen der Ashaninkas im Ursprungsland Peru,
die traditionell die größten Erfahrungen mit der Liane haben, Una de Gato einnehmen, um sich von
einer Geburt schnell und komplikationslos zu erholen.)

Una de gato sollte nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis des behandelnden Arztes von Menschen
eingesetzt werden, die, zum Beispiel wegen einer Organtransplantation, Arzneien einnehmen, die
Immunreaktionen unterdrücken, da der die Pflanze die körpereigene Abwehr kräftig stimuliert und es
somit zu Abstoßreaktionen kommen kann [17].

Wer auf Holz allergisch reagiert, darf Una de gato ebenfalls nicht anwenden [17].
Manchmal sind unproblematische Nebenreaktionen beim Genuß von Una de gato in Form von
Durchfall oder Konsistenzveränderungen des Stuhls zu beobachten. Diese sind zum größten Teil auf
die harmonisierenden und entgiftenden Wirkungen von Una de gato zurückzuführen. Der Stuhl
harmonisiert sich sehr schnell nach Absetzen oder im Zuge der Normalisierung der Darmflora, die Una de gato bekanntlich begünstigt [17].

Literatur:[2]; [3], [4], [8], [9], [14], [17]
Literaturnachweis- Quellenverzeichnis:
(1) Christian Drepau: Chanca Piedra in Amazon Spirit Vol. Nr.
(2) Christian Drepau: How Amazon Herb work in your body
(3) Andrew Chevallier: Das große Lexikon der Heilpflanzen
(4) www.ethnohealth.com
(5) Norbert Messing: Natürliches Vitamin C, Natur & Heilen 10,2003, S. 12-21
(6) Jane Cicchetti: Sangre de Drago, in The Naturopathic Physician, 5/6 2002
(7) Christian Rätsch: Die Regenwaldapotheke – Medizin und Weisheit der Völker des tropischen                 Regenwaldes. Ullstein, 1999
(8) Doctors chest, unbekannt
(9) Earl Mindell: Die Nährstoffbibel – Handbuch der Nahrungsergänzungsmittel. Heyne Verlag,2002
(10) John Heinermann: Heinermann’s Encyclopedia of Healing Herbs & Spices. Parker Publishing
       Company, 1996
(11) Heidrun Fronek, Peter Grosser: No Sugar? Stevia!. Südwest Verlag München, 2000
(12) www.freestevia.de
(13) Natur & Heilen: Bitterschokolade schützt Gefäße. Zeitungsnotiz aus „Ärzte Zeitung“, 1/2004,S. 6
(14) Leslie Taylor: Herbal Secrets of the Rainforest
(15) N.N.: The Shaman’s Medicine Chest
(16) http://www.oro-del-inca.ch
(17) Walter Lübeck, Hendrik Hannes: Cat’s Claw Roter Katzenklauen-Tee. Windpferd, 1. Aufl. 1999



Wir sind die, auf die wir gewartet haben!